| Quelle: Verlag Antje Kunstmann |
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Donnerstag, 15. März 2012
Frei von Gauckiaden
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Autor und Figur
| Quelle: Amazon |
Die Frage stellt sich schon seit Jahren, seitdem Houellebecq Bücher veröffentlicht: Unter welcher Rubrik einordnen? "Karte und Gebiet" dürfte noch schwieriger zuordbar sein. Der Franzose wandelt zwischen Künstlergeschichte, Science-Fiction, Kriminalstück und Realsatire - lediglich die Erotik, die in bildhafter Ausmalung stete Begleiterin seiner Werke war, bleibt diesmal nur angedeutet. Fast einzigartig dürfte der schwarze Humor sein, mit dem Houellebecq seine Leser kitzelt. Denn der Autor tritt selbst auf - nicht als Held, wie man erwarten könnte, nach allem, was man von Houellebecq so zu wissen scheint. Er beschreibt sich selbst als eine arme Sau, ungepflegt, schon spätnachmittags, sobald es dunkel wird, ins Bett eilend - weswegen er den Sommer und dessen helle Abende hasst. Er lebt in einem fast leeren, kaum eingerichteten Haus, wandelt darin im speckigen Pyjama und hat scheinbar ein sehr krankhaftes Verhältnis zu Wurst. Klar ist, dass er säuft und Tabletten gegen Depression schluckt. Houellebecq beschreibt sich so, wie er seine Figuren stets darstellte: als der Liebe und der Gesellschaft unfähiger Krüppel, als sanften Soziopathen, die in seiner Sparte, in seinem Beruf zwar gigantische Taten vollbringt, aber über seine eigene Fachidiotie nicht hinauskommt und als Mitmensch gänzlich unbegabt ist.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Leiser Empörer
| Quelle: Hanser Verlag |
Mittwoch, 9. November 2011
Sezierte Liebe
| Quelle: Renneritz Verlag |
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Nicht Deutschland, sondern das Unrecht als Feind
| Quelle: Suhrkamp |
Mittwoch, 28. September 2011
Eine Begründung für den Nobelpreis
| Quelle: Hanser Verlag |
Montag, 4. April 2011
Die Entblätterung eines Widerständlers
| Quelle: Amazon.de |
Sonntag, 13. März 2011
Wir sind alle Sternenstaub
| Quelle: Blanvalet Verla |
"... Zurück im Zelt, zog ich ein frisches Hemd an und prüfte in meiner Reisetasche, ob ich alles benötigte Material dabei hatte.
Keiras Anhänger hatte uns ein Stück des Himmels enthüllt, das jedoch nicht mit dem unserer Zeit übereinstimme. Ich musste wissen, wo genau er von seinem letzten Benutzer zurückgelassen worden war. Das Sternenzelt, das man in klaren Nächten beobachten kann, ändert sich von Tag zu Tag. Im März sieht der Himmel nicht so aus wie im Oktober. Mit Hilfe einer Reihe von Berechnungen würde ich vielleicht herausfinden, zu welcher Jahreszeit vor vierhhundert Millionen Jahren man den Himmel festgehalten hatte."
"Am ersten Tag" ist der erste von zwei spannenden Liebesromanen des französischen Schriftstellers Marc Levy (der zweite Teil nennt sich "Die erste Nacht"). In seinem Zweiteiler erzählt er, wie immer packend, die Geschichte des Astrophysikers Adrian und der Archäologin Keira. Ein Abenteuer, dass den Leser quer über die Welt zieht. Vom Omo-Tal in Äthiopien über Frankfurt, Großbritannien bis nach Schottland. Und wie sollte es bei Levy anders sein, kennen sich die Hauptprotagonisten bereits über Jahre hinweg, verloren sich allerdings aus den Augen.
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